Zur Willkommensseite 100% Swiss Made mehr als 1000 Model gegründet im Jahr 1985

Änisgewürz

Lateinischer Name: Pimpinella Anisum.

Botanisch ist dieses Gewürz mit Kümmel, Kreuzkümmel, Dill und Fenchel verwandt. Die aromatischen ovalen Samen gehören zu den ältesten Gewürzen. In vielen Gegenden der Welt angebaut, stammt es ursprünglich aus dem Mittleren Osten und von den östlichen Mittelmeerinseln. Die Römer brachten den Samen in die Toskana. Im Mittelalter verbreitete sich der Anbau von Änis über ganz Europa. Er wurde in England im 14. Jahrhundert verwendet und wuchs spätestens ab Mitte des 16. Jahrhunderts in vielen Küchengärten.

  Änispflanze  

Änis ist ein elegantes Sommergewächs und wird 30-40 cm hoch. Er lässt sich in leichtem humusreichem Boden gut aus den Samen ziehen. Die Pflanzen werden, kurz bevor die Frucht reift, ausgezogen und zum Trocknen aufgeschichtet. Dann drischt man sie und trocknet die Samen auf Gestellen draussen im Halbschatten, oder drinnen, bei mässiger Wärme.

Verwendung

In Europa braucht man Änis häufig als Kuchen- und Bisquitgewürz. In Italien wird es auch Suppen, Eintopf und manchmal Brot beigegeben. Rund ums Mittelmeer ist Änissamenöl beliebt bei der Herstellung von Aperitifen und Likören.

Wirkung auf die Gesundheit

Änis fördert die Verdauung, erwärmt den Magen und wirkt appetitanregend. Er gilt als Milch bildend, und als Linderung für Erkrankungen der Atemwege.

  Änis-Samen   Die Samen sind verschiedenfarbig, von grüngrau bis gelbbraun. Die Form ist oval mit zehn helleren Rippen. An den Samen hängen oft noch Stengelstücke. Foto: Gabriella Disler, Basel.
 

Psychisch-seelische Wirkung

Sanft löst Änis aufgestaute Ängste. Er lindert und tröstet, wenn seelisch alles ins Stocken gerät und hilft, unbewältigte Gefühle zu verarbeiten, indem er eine aufnehmende, Geborgenheit spendende Atmosphäre aufbauen hilft, so als käme man zur Mutter zurück. Man erfährt Liebe und Trost, und wendet sich gestärkt wieder dem Leben zu.

Die Botschaft der Pflanze

«Gib mir Deine Last, ich helfe Dir tragen».

 

Hier finden Sie weitere Informationen.

 
Alle Rechte: - Linus Feller
Letzte Änderung: 31.08.2015